Do., 5.2.26: Energie-Stammtisch: Miet-Nebenkosten verstehen – Heizkosten im Griff behalten

In den vergangenen Wochen haben viele von uns ihre Nebenkostenabrechnung erhalten, oft verbunden mit Nachzahlungsforderungen. Aber wie funktioniert eine solche Abrechnung eigentlich? Was für Überlegungen stecken darin, und was für Fehlerquellen gibt es dabei? Was kann ich selbst davon überprüfen? Wie kann ich damit auch meinen eigenen Energieverbrauch einordnen und eventuell sogar reduzieren?

Förderdschungel für Sanierungen übersichtlich erklärt

Unser zweiter Energiestammtisch war gut besucht. Das Thema Förderungen bei Sanierungsvorhaben fand Interesse bei Hauseigentümer*innen und es gab eine Reihe konkreter Nachfragen. Jürgen Hamm, Energieberater aus Brandis und Mitglied der Tauchaer Klima-Initiative listete die vielfältigen finanziellen Unterstützungsangebote des Bundes und Landes übersichtlich auf und erläuterte die notwendigen Bedingungen.

Sinnvoll, eine Energieberatung zu nutzen

2. Energie-Stammtisch am Donnerstag, dem 15.01.2026: Ihr Haus kann mehr! Förderdschungel - Auf welche finanzielle Hilfen kann ich zählen?

In einer weiteren Veranstaltung aus unserer Energieberatungs-Serie stehen Möglichkeiten zur Finanzierung von Sanierungsmaßnahmen auf dem Programm. Referent ist Jürgen Hamm – Energie-Effizienz-Experte der dena; zugelassen für die Förderprodukte der KfW, des BAFA und der SAENA.

Die energetische Sanierung oder Aufwertung von Gebäuden ist derzeitig bei der geringen Sanierungsrate von unter 1% der bestehenden Gebäude pro Jahr. Im Hinblick auf weiter steigende Energiekosten sind Maßnahmen dringend angeraten.

Der erste Energie-Stammtisch hat sich gelohnt

Was viele Tauchaer BürgerInnen bewegt, war Thema des ersten Energiestammtisches, der durch die Verbraucherzentrale Sachsen und der Klima-Initiative Taucha am 20.11.25 veranstaltet wurde.

Unter der Überschrift: Ihr Haus kann mehr! Lohnt es sich auch finanziell, wenn ich modernisiere? wurde den elf Teilnehmern vom Tauchaer Gebäude-Energieberater Sebastian Brauer gezeigt, wie sie sich das selbst ausrechnen können.

Energie-Stammtisch am Do., 20.11.25: Ihr Haus kann mehr! Wie werden Modernisierungsarbeiten wirtschaftlich?

Baumaßnahmen am Haus können viel Energie sparen. Sie kosten aber auch eine Menge Geld. Kann diese Investition in absehbarer Zeit über die eingesparten Heizkosten zurückgeholt werden? 

Diese Veranstaltung wird Ihnen helfen, dass Sie diese Frage mit relativ einfachen Berechnungen aufgrund vorhandener Angebote oder eigenen Vorüberlegungen selbst beantworten können. Danach sollten Sie in der Lage sein, Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen zu verstehen und auf das eigene Vorhaben zu übertragen. 

Wärmeplanung: Wie wir in Taucha künftig heizen

Als eine der ersten Kommunen Sachsens hat die Stadtverwaltung Taucha im April 2025 ihre Wärmeplanung vorgestellt. Vor einer interessierten Öffentlichkeit zeigten Mitarbeiter des Leipziger Ingenieurbüro Team für Technik GmbH (TfT), was sie für die Wärmeversorgung der Stadt in den nächsten Jahrzehnten vorschlagen. Ziel ist die Klimaneutralität bis 2045. Die Wärmeplanung ist ebenfalls ein Bestandteil des Integriertes Klimaschutzkonzeptes.

Juni 2025: Stadtrat Taucha beschließt Klimaschutzkonzept

Am 19.6.2025 hat der Stadtrat mit großer Mehrheit dem Klimaschutzkonzept zugestimmt. Alle Fraktionen außer der AfD hatten sich dafür ausgesprochen. Damit ist der Rahmen gegeben, wie Taucha bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden kann. Das Konzept enthält eine fundierte Treibhausgasbilanz, strategische Leitlinien und einen Maßnahmenkatalog mit 26 konkreten Vorschlägen zur Emissionsreduktion.

Klimaschutzkonzept für Taucha wird konkret

Taucha bekommt ein Klimaschutzkonzept. Es soll den Weg in das klimaneutrale Taucha 2045 ebnen. Der Klimaschutzmanager der Stadt Philipp Tommrich hat in diesem Jahr mit Hilfe des Leipziger Instituts für Energie die Analyseteile erarbeitet. Im Dezember beann die Maßnahmensammlung. Grundlage sind der Ist-Stand der Stadt und die Potenzialanalyse.

Die Energie- und Treibhausgasbilanz

Die Bilanzierung erfasst und analysiert die energetischen Strukturen und Emissionen einer Kommune.

2. Klima-Konferenz: "Wir sind gut informiert, satt und optimistisch nach Hause"

Die Klima-Konferenz zum Thema "Bauen und Wohnen" ist von den Tauchaer*innen und Gästen gut angenommen worden. Insgesamt kamen etwa 180 Interessierte zu den einzelnen Veranstaltungsangeboten. Zuerst ein ganz großes Dankeschön an alle, die zum Gelingen der Veranstaltungsreihe beigetragen haben. Unser Dank gilt den Ausstellern und Referenten und denen, die ihre Türen für Besucher geöffnet haben. Auch die Teilnehmenden haben sich positiv geäußert:

Einladung: Klima-Konferenz: "Bauen und Wohnen" am 26./27./28. April

In Taucha wird viel neu gebaut und viele Häuser stehen vor einer Modernisierung. Bei fast allen Vorhaben geht es um kluge Entscheidungen und viel Geld, sollen die Gebäude doch nicht nur uns, sondern auch kommenden Generationen ein nachhaltiges und gesundes Leben ermöglichen. Hier gehts direkt zur Konferenz-Webseite: https://klima-konferenz-taucha.de

Sonnenstrom für alle oder nur für Reiche?

Wie können auch Mieter Solarstrom erzeugen und diesen selber nutzen? Diese Fragen wurde im Budde Haus am Mittwoch,14.02.2024, von Interessenten mit Mitgliedern der Leipziger Energiegenossenschaft (EGL) diskutiert. Für Eigentümer von Gebäuden oder Flächen ist die Nutzung der Solarenergie in der Stadt durch Aufbau einer Ph otovoltaik- oder Solarthermischen Anlage weniger das Problem.

Sonnenstrom für alle – oder nur für Reiche? Diskussion am 14.2. um 19 Uhr in Leipzig

Wie sozial ist Sonnenstrom oder wie sozial könnte er sein? Welche Chancen ergeben sich für Bürgerinnen und Bürger in einer Mieterstadt wie Leipzig? Welche Möglichkeiten bieten Selbstbau von Photovoltaikanlagen oder Installation mit Eigenbeteiligung?

Energiewende in Bürger*innen-Hand

Die Bürgerenergie-Genossenschaft Taucha (BürGeTa) hat im Oktober auf dem Dach des Funktionsgebäudes im PartheBad eine Photovoltaikanlage errichtet. Es ist das erste Projekt der BürGeTa und auch deshalb besonders, weil die Mitglieder selbst Hand angelegt und die Anlage mit 40 Modulen in Eigenregie aufgebaut haben. Die Kosten – ohne Arbeitsstunden – belaufen sich auf 25.000 Euro. Sonnenstrom im Freibad ist eine ideale Kombination. Dann wenn im Bad für Pumpen und andere Technik viel Strom gebraucht wird, bringt die Anlage auch die höchste Leistung (etwa 14.000 kWh jährlich).

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